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Die HIGH END 2005 trotzt der allgemeinen Marktentwicklung auf ganzer Linie
Fachbesucher und Journalisten
Wie immer zu Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, den 05.05.05, öffnete die HIGH END ihre Pforten für die Fachbesucher im M,O,C, - die sich zu Hunderten vor der Einlasskontrolle versammelt hatten. Mit einem Zuwachs von 6 % konnten wir das hohe Niveau des letzten Jahres, an diesem ersten Fachbesuchertag nochmals übertreffen. Dabei war die internationale Präsenz der Fachbesucher ganz außerordentlich: Sie kamen aus 54 Ländern und der Anteil ausländischer Fachbesucher betrug 44 %.
Positive Stimmung in der Branche
2004 war die Feuertaufe, dieses Jahr hat sich die HIGH END quasi neu etabliert. Während die Ausstellungsfläche 2004 mit 8.700 m² netto dem alteingesessenen Messehotel Kempinski bei Frankfurt entsprach, vermarktete Veranstalter High End Society dieses Jahr einiges mehr an Fläche.
Brutto standen der in etwa gleich gebliebenen Ausstellerzahl (ein Aussteller mehr) durch Erweiterung auf die Halle 2 insgesamt 13.500 m² zur Verfügung. Somit hat sich in erster Linie die im Vorjahr noch beengte Hallenpräsentation deutlich gebessert.
Ebenfalls gelöst wurde die 2004 häufiger als Kritikpunkt angeführte Vorführsituation in den Hallen: Statt der akustisch problematischen Mini-Blechcontainer wurden nun akustisch und messtechnisch optimierte und somit ernstzunehmende Vorführkabinen eingesetzt, die sogar eine hochwertige Heimkinopräsentation ermöglichten.
Die Stimmung auf der HIGH END war dieses Jahr entsprechend gut: Zufriedene und entspannte Gesichter überall sowie eine deutlich bessere Fachbesucherresonanz. 1.800 akkreditierte Fachbesucher sind angesichts der sehr spezialisierten Branche eine akzeptable Hausnummer, mitgezählt wurden allerdings die zahlreichen Fachbesucher aus dem angrenzenden Ausland - die HIGH END hat mit dem Messeplatz München die Chance, international zu werden.
Doch nun zur Messe selbst: Schon am Fachbesuchertag, am Donnerstag den 05.05.2005 waren die Gänge subjektiv im Vergleich zum Vorjahr voll und an den publikumsoffenen Tagen war erst recht ein deutlicher Besucherzuwachs spürbar. |
Charisma der Messe
Die Ausstellungsfläche erweiterte sich gegenüber dem Vorjahr um 24 %. Viele Aussteller präsentierten ihre Produkte in diesem Jahr auf einer größeren Fläche. Zusätzlich zur Halle 3 wurde erstmals auch die Halle 2 als Ausstellungsfläche genutzt. Sitzoasen, Ruhezonen und breitere Gänge ermöglichten dem Messebesucher ein entspanntes Flanieren. Das optische Gesamtbild der HIGH END erfuhr eine enorme Aufwertung und konnte somit der Präsentation der Edelelektronik noch mehr gerecht werden. Die doppelwandigen, aufwändigen Vorführkabinen passten sich ideal in die Messelandschaft ein und hielten auch den strengen akustischen Anforderungen unserer Branche stand.
Abwechslungsreiche Darbietungen
Die Aussteller zeigten großes Engagement und präsentierten nicht nur eine beeindruckende Neuheitenschau, sondern auch schön gestaltete Präsentationsflächen auf denen Sie besondere Events, Musikvorführungen, Workshops, Bühnen-Auftritte und den Vergleich Livemusik und Direkt-Mitschnitt demonstrierten. Das Entertainmentangebot der Aussteller ließ keine Wünsche offen. Das Publikum hatte die Möglichkeit unterschiedlichste Technikwelten in ihrer optimalen Präsentation zu erleben. Nicht nur „Analog-HiFi-Urgesteine“, sondern auch Heimkinofans kamen auf ihre Kosten, so dass der HIGH END der Spagat zwischen Renaissance und Postmoderne glückte, ohne dabei allzu sehr in die mediale Breite zu gehen.
Die Technologiebühne
… wurde ebenfalls positiv vom Publikum als kostenloses Informationsforum genutzt. Das dort gebotene Firmenvortragsprogramm weckte sowohl das Interesse des Fachpublikums, wie auch das des Privatbesuchers. Zahlreiche Einzelbeiträge spiegelten die aktuellen Trends, individuelle Lösungen und branchenspezifische Services wider. Spannende Vorträge gab es unter anderem zu den Themen: Hausvernetzung, HDTV, Klangverlust durch Kopierschutz oder auch „Drahtlose digitale Audiosignalübertragung in CD-Qualität“.
Attraktives Rahmenprogramm
Am Eingang zur Messe wurden die Besucher am ersten Messetag durch die „Hinterberger Musikanten“ musikalisch begrüßt. Die vier Herren repräsentieren bayerische Lebensart und haben die wartenden Fachbesucher mit ihrer Blasmusik fröhlich auf ihren Messebesuch eingestimmt. Die Gruppe „Hot Sax“ sorgte dann erst recht für positive Stimmung. Sie boten erstklassige Saxophonmusik mit gekonnter Choreographie an allen Messetagen, an unterschiedlichen Ausstellungsorten mit ständig wechselnder Garderobe. Die High-End-Preziosen wurden durch Saxophonschönheiten in Szene gesetzt. Zahlreiche Live-Musiker, wie beispielsweise das „Blues-Chamäleon Christian Willisohn“ oder auch die Beatles-Revival-Band, sorgten ebenfalls für ein wunderbar buntes Unterhaltungsprogramm.
Besucheransturm
Die bunte Mischung aus Unterhaltung und Information sowie die Vielzahl spektakulärer Exponate trugen zu dem regelrechten Besucheransturm bei. Die HIGH END 2005 verzeichnete einen Zuwachs der Besucherzahlen an den Publikumstagen um 18,4 %. Trotz der negativen Markttendenzen ist das Publikumsinteresse ungebremst. Die HIGH END avanciert zum branchenspezifischen Besuchermagneten ersten Ranges.
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