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Ausstellung für Flachbildschirme zeigt 3D-Technik |
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Tokio - Sehr flache und große Bildschirme stehen im Mittelpunkt der internationalen Elektronikausstellung "Display 2008" in Tokio.
Sony zeigt unter anderem einen nur 0,3 Millimeter dünnen Bildschirm. Konkurrent Panasonic präsentiert zum ersten Mal in Japan den mit 150 Zoll größten Plasmafernsehbildschirm der Welt. Doch Größe allein ist nicht alles: Immer mehr Anbieter setzen auch auf dreidimensionale Bilder.
So präsentiert das japanische Unternehmen JVC einen Decoder, der normale 2D-Fernsehprogramme in 3D umwandeln kann. Das US-Unternehmen NewSight stellt zudem einen Bildschirm vor, der dreidimensionale Bilder zeigt, ohne dass man dafür eine besondere 3D-Brille braucht.
Auch ein deutsches Unternehmen ist dabei: Die Dresdner Firma SeeReal Technologies setzt auf Hologramme. "Herkömmliche 3D-Displays erzeugen zwei getrennte Bilder, eines für das rechte Auge und eines für das linke", erklärt Technik-Direktor Hagen Stolle in Tokio. Das könne beim Betrachter Kopfschmerzen auslösen. Die Dresdner Firma mit 35 Mitarbeitern habe ein System entwickelt, das in Echtzeit bewegte 3D-Bilder direkt vor dem Auge des Betrachters erscheinen lässt. Bisher funktioniere dies nur monochrom in einer dunklen Kammer. Dem Unternehmen fehlt nur noch der passende Bildschirm für die Anwendung, weshalb die Deutschen viel von der Ausstellung in Tokio erwarten.
Wenn es gelinge, die großen Display-Hersteller zur Zusammenarbeit zu bewegen, dann könne schon bald der erste dreidimensionale Hologrammbildschirm entstehen, sagte Geschäftsführer Mark Thorsen. Anwender könnten zunächst Architekten und Ärzte sein, die bereits mit dreidimensionalen Programmen arbeiten. Die Technik eigne sich auch für Computerspiele, die bereits in 3D programmiert sind. Später könne die Technik auch für Filme und Fernsehprogramme angewandt werden. Man sei bereits im Gespräch mit Display-Herstellern aus Japan, Korea und Taiwan.
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