Der Hersteller Panasonic hat am Dienstag gleich sechs neue Blu-ray-Rekorder vorgestellt, die auf die Bezeichnungen DMR-BWT3100, DMR-BWT2100, DMR-BWT1100, DMR-BW890, DMR-BW690 und DMR-BR590 hören und den neuen 100-GByte-Standard unterstützen.
Auf Preise wollte sich der Anbieter in seiner Mitteilung zunächst nicht festlegen, klar ist nur, dass die Geräte nach der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin zunächst in Japan auf den Markt kommen.
Während die drei Topmodelle mit 3D-Fähigkeit beim Abspielen von Spielfilmen aufwarten, müssen die drei kleineren Rekorder auf dieses Feature verzichten. Ausgerüstet sind die Panasonic-Geräte mit Festplatten in Kapazitäten von 500 GByte, 1.000 GByte und 2.000 GByte.
Alle Rekorder zeichnen Full-HD-Signale auf Blu-ray und Platte live auf und unterstützen das neue BDXL-Format, das dreilagig 100 GByte Platz und damit rund 100 Stunden stark komprimiertes HDTV erlauben (1,9 MBit/s) - in bester Qualität passen acht Stunden auf die Scheibe (24 MBit/s). An Bord sind außerdem zahlreiche Aufmahme-Helfer, Elektronischer Programmführer, Netzwerk-Funktion mit anderen Playern von Panasonic, WLAN-Modul, außerdem eine Kopierfunktion von Blu-ray auf Platte - zumindest, dann wenn kein verbraucherfeindlicher Kopierschutz zum Einsatz kommt.
Verschiedene Aufnahmequalitäten und neue Blu-ray-Rohlinge
Die Panasonics schlucken so ziemlich alle Medien, die es derzeit auf dem Markt gibt und zeichnen darauf auch auf - entweder in MPEG2 (SD) oder MPEG4 (HD). Verschiedene Stufen erlauben längere Aufnahmen bei schlechter werdender Qualität. Als Schnittstellen sind FBAS, SCART, HDMI sowie optische und analoge Tonausgänge vorgesehen, außerdem können Speicherkarten fürs Abspielen von Videos, Musik und Bildern genutzt werden. Der Standby-Verbrauch soll bei 0,3 Watt (Deep-Standby) bzw. gut drei Watt liegen.
Passend zu den Rekordern will Panasonic Mitte September auch seine Blu-ray-Medien BD-R XL 100 mit 100 GByte vorgelegen. Auch hier gibt es noch keinen Preis, monatlich sollen zunächst nur 10.000 Stück in Produktion gehen.
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